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Job-Shadowing in Berlin

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Bericht über das Erasmus+ Job Shadowing an der Löcknitz Grundschule in Berlin

 

Vom 17. bis 21. Februar 2025 hatte unsere Kollegin Ludmila Hrmova die Gelegenheit, im Rahmen des Erasmus+ Programms an einem Job Shadowing in der Löcknitz Grundschule in Berlin teilzunehmen. Ziel dieser Lernmobilität war es, verschiedene Methoden und Ansätze im Unterricht zu beobachten, die besonders auf Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ausgerichtet sind. Der Austausch ermöglichte ihr wertvolle Einblicke in die Praxis der Willkommensklassen (Willkommensklasse) und bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, neue pädagogische Konzepte kennenzulernen, die für ihre Arbeit an der Mittelschule Staudingergasse von Nutzen sein werden.

 

1. Ziel der Lernmobilität

 

Das Hauptziel des Aufenthalts war es, ihre fachlichen Kompetenzen und Unterrichtsmethoden zu erweitern, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit heterogenen Lerngruppen und die Förderung von Inklusion und Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen.
Besonders interessiert hat Frau Hrmova, wie innovative Lehrmethoden und -materialien in der Praxis eingesetzt werden, um eine inklusive und nachhaltige Lernumgebung zu schaffen.

 

 

 

2. Beobachtete Lernmethoden und Aktivitäten

 

Aktivität 1: Job Shadowing – Beobachtungen zu Lehrstrategien in der Willkommensklasse

 

Während des Aufenthalts konnte sie wertvolle Einblicke in die Organisation und Durchführung von Unterricht in einer deutschen Willkommensklasse gewinnen.
Besonders interessant war der Vergleich der Methoden zur Sprachförderung in Berlin und Österreich. Sie konnte beobachten, wie die Lehrkraft in Berlin mit unterschiedlichen Sprachkompetenzen und kulturellen Hintergründen der Schülerinnen und Schüler umgeht und wie die Schülerinnen und Schüler in den Unterricht integriert werden.

 

Aktivität 2: Unterrichtsmethoden und -materialien

 

Ein Schwerpunkt lag auf der Diskussion und dem Ausprobieren von Unterrichtsmaterialien, die in der Willkommensklasse verwendet werden.
Besonders hervorzuheben sind die Materialien des Verlags Finken, die in Berlin sehr beliebt sind. Diese Materialien bieten differenzierte Unterstützung und fördern die Motivation der Schülerinnen und Schüler. Ein weiteres spannendes Element war die Verwendung von Logico-Tafeln, die handlungsorientiertes Lernen unterstützen und eine gute Abwechslung zu digitalen Medien bieten.

 

Aktivität 3: Cross-curricular Aktivitäten

 

Weiters hatte Frau Hrmova hatte die Gelegenheit, verschiedene fächerübergreifende Aktivitäten zu beobachten, darunter Mathematikunterricht und digitale Lernmethoden. Besonders bemerkenswert war die Beobachtung, wie Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassenstufen und mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen zusammen unterstützt werden, um ihre Kenntnisse sowohl in Mathematik als auch in der deutschen Sprache zu erweitern.

 

Aktivität 4: Zusammenarbeit und Teamarbeit

 

In den täglichen Interaktionen mit der Lehrkraft und den anderen Kolleginnen und Kollegen wurde deutlich, wie wichtig eine gute Teamarbeit und Zusammenarbeit im schulischen Umfeld sind. Trotz der heterogenen Gruppe konnte die Lehrkraft ein starkes Gemeinschaftsgefühl fördern, und die Schülerinnen und Schüler fühlten sich in der Gruppe wohl und motiviert.

 

Aktivität 5: Interkulturelle Kompetenz

 

Der interkulturelle Austausch war ein weiterer wichtiger Bestandteil ihres Aufenthalts. In Gesprächen mit der Kollegin und der Direktorin der Löcknitz Grundschule konnte sie die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Schulsystemen (Österreich und Deutschland) diskutieren. Diese Gespräche haben ihr Verständnis für interkulturelle Aspekte im Bildungsbereich erweitert und ihr geholfen, die Perspektiven der deutschen Kolleginnen und Kollegen besser zu verstehen.

 

 

 

3. Erkenntnisse und Ausblick

 

Die Woche in Berlin war eine wertvolle Erfahrung, die Kollegin Hrmova geholfen hat, ihre Unterrichtskompetenzen zu erweitern und neue Perspektiven zu gewinnen. Die Erfahrungen, die sie in der Löcknitz Grundschule sammeln konnte, wird sie in ihren Unterricht an der Mittelschule Staudingergasse integrieren, um die Inklusion und das Wohlbefinden ihrer Schülerinnen und Schüler weiter zu fördern.
Besonders die Beobachtungen zu fächerübergreifenden Aktivitäten und die Nutzung von differenzierten Lehrmaterialien werden in ihrer täglichen Arbeit von Bedeutung sein.

 

Kollegin Hrmova freut sich darauf, die gewonnenen Erkenntnisse mit den Kolleginnen und Kollegen zu teilen und diese in zukünftigen Projekten umzusetzen.
Es wird auch wichtig sein, den Austausch zwischen den beiden Schulen weiter zu fördern und von den Erfahrungen des Job Shadowing zu profitieren, um gemeinsam die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Schülerinnen und Schüler zu erzielen.

 

4. Danksagung

 

Sowohl Frau Hrmova als auch die Direktorin der MS Staudingergasse und die Erasmus+ Koordinatorin bedanken sich herzlich bei der Löcknitz Grundschule und allen beteiligten Lehrkräften für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
Dieser Austausch hat nicht nur Frau Hrmovas berufliche Fähigkeiten bereichert, sondern auch zu einem tiefen interkulturellen Verständnis beigetragen.

 

5. Ausblick und Anerkennung

 

Nach Abschluss der Erasmus+ Lernmobilität werden die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen durch ein abschließendes Memo dokumentiert und im Rahmen von Fokusgruppen und Lehrer:innenfortbildungen weitergegeben. Diese Gelegenheit zur professionellen Weiterentwicklung wird sowohl den eigenen Unterricht verbessern als auch den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen stärken.

 

 Job-Shadowing durchgeführt im Februar 2025 von:
Ludmila Hrmova
Lehrerin an der Mittelschule Staudingergasse 6, 1200 Wien

 


 

Dieser Bericht verdeutlicht sowohl die Lernziele als auch die praktischen Erfahrungen und Ergebnisse des Job Shadowing.

 

Das Erasmus+ Projekt Jobshadowing wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union.

 

Disclaimer:

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+ Programms gefördert. Die Inhalte dieser Webseite reflektieren nur die Sichtweise des Autors und der Europäischen Kommission gegenüber. Die Kommission haftet nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

 

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