Erasmus+ Schülergruppenmobilität im März 2025
Im Rahmen des Erasmus+ Projektes nahm eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Staudingergasse in Wien an einer spannenden Schülergruppenmobilität teil. Vom 17. bis 21. März 2025 reiste die Gruppe nach Gelsenkirchen, Deutschland, um dort an Workshops, Schulbesuchen und kulturellen Aktivitäten deutschen Gastschule gemeinsam mit einer lettischen Schule bei der teilzunehmen. Dieses interkulturelle Austauschprogramm bot den Teilnehmern die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.
Teilnehmerprofil
Die Gruppe bestand aus 10 Schülerinnen und Schülern im Alter von 13 bis 15 Jahren, die die 3. und 4. Klasse der Mittelschule Staudingergasse in Wien besuchten. Die Schülerinnen und Schüler stammen aus unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen, was die multikulturelle Atmosphäre der Schule widerspiegelt. Begleitet wurden sie von zwei engagierten Lehrkräften, die sich aktiv für internationale Projekte einsetzen und den interkulturellen Austausch sowie die europäische Zusammenarbeit fördern.
Gastgeberorganisation
Die Gruppe wurde von der Gesamtschule Ückendorf in Gelsenkirchen empfangen. Diese Partnerschule spielte eine zentrale Rolle bei der Organisation und Durchführung des Programms, das den Schülerinnen und Schülern vielfältige Lernmöglichkeiten bot.
Aktivitäten und Zeitplan
Die fünf Tage in Gelsenkirchen, Herne,
Bochum, Köln und Essen waren gefüllt mit einer Vielzahl von Aktivitäten, die sowohl das kreative als auch das historische und kulturelle Lernen förderten:
Tag 1 (Montag, 17. März 2025): Der erste Tag begann mit einem Einkaufen für die
Woche (das Frühstück wurde selbst gekocht) und einer Tour durch Köln. Am Nachmittag besuchten die Schülerinnen und Schüler den Roller’s Club in Köln, wo sie Rollschuhlaufen lernen
konnten.
Tag 2 (Dienstag, 18. März 2025): Der Tag stand im Zeichen von Drama & Tanz. Die
Schülerinnen und Schüler nahmen an einem Workshop mit Raffaela vom Consol Theater teil. Am Nachmittag besuchten sie das digitale Kunstzentrum Phoenix des Lumières und genossen ein gemeinsames
Abendessen in einer lokalen Pizzeria.
Tag 3 (Mittwoch, 19. März 2025): Am Mittwoch erkundeten die Schülerinnen und
Schüler das Archäologische Museum in Herne und machten einen Ausflug nach Bochum. Den Abend krönte der Besuch des Musicals „Starlight Express“.
Tag 4 (Donnerstag, 20. März 2025): An diesem Tag reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke vom Musical „Starlight Express“ und nahmen an einem weiteren Drama-Workshop teil. Der Nachmittag führte sie zur Zeche Zollverein in Essen, einem UNESCO-Weltkulturerbe.
Tag 5 (Freitag, 21. März 2025): Am letzten Tag des Programms bereiteten die Schülerinnen und Schüler eine abschließende Aufführung im Drama-Workshop vor und nahmen an einer Feedbackrunde teil, bevor sie sich auf die Rückreise nach Wien machten. Die Performance wurde in weißen Overalls mit weißen Gesichtsmasken getanzt.
Lernziele und Ergebnisse
Während des Aufenthalts in Deutschland konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche wichtige Lernziele erreichen:
- Kulturelles Bewusstsein und interkulturelles Lernen: Die Schülerinnen und Schüler vertieften ihr Verständnis für die deutsche Kultur und Geschichte durch Besuche in Museen und historischen Stätten wie dem Archäologischen Museum Herne und der Zeche Zollverein. Die interkulturellen Aktivitäten förderten den Austausch und das gegenseitige Verständnis.
- Sprachliche Entwicklung: Die Schülerinnen und Schüler verbesserten ihre Deutsch- und Englischkenntnisse, indem sie sich in Workshops, Diskussionen und auf Exkursionen aktiv in der Fremdsprache austauschten.
- Teamarbeit und Zusammenarbeit: Durch die gemeinsamen Workshops und die Vorbereitung der finalen Performance entwickelten die Teilnehmer ihre Teamarbeit- und Kollaborationsfähigkeiten weiter.
- Kreativität und Ausdruck: Der Drama & Tanz-Workshop bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken und durch Bewegung und Theater darzustellen.
Fazit
Die Erasmus+ Woche war eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung für alle Beteiligten. Die Schülerinnen und Schüler kehrten nicht nur mit erweiterten Deutsch- und Englischkenntnissen zurück, sondern auch mit neuen interkulturellen Erfahrungen und einer gestärkten sozialen Kompetenz. Die gegenseitige Unterstützung und das respektvolle Miteinander prägten die Woche, und die Schülerinnen und Schüler knüpften neue Freundschaften, die über den schulischen Rahmen hinausgehen.
Das Projekt förderte nicht nur den schulischen und persönlichen Austausch, sondern trug auch dazu bei, ein stärkeres Gefühl der europäischen Zusammengehörigkeit zu entwickeln.
Das Erasmus+ Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union.
Begleitpersonen:
- Andrea Lady, Erasmus+ Koordinatorin, Lehrerin, Mentorin
- Sonja Fussi, Lehrerin, Mentorin
Schulleitung:
Monika Wenzel, Direktorin, Mittelschule Staudingergasse 6
Disclaimer:
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+ Programms gefördert. Die Inhalte dieser Webseite reflektieren nur die Sichtweise des Autors und der Europäischen Kommission gegenüber. Die Kommission haftet nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen.
